Publikum zweiten Grades?

 

Früher erkannte man sein Publikum daran, dass es vor einem saß. Heute ist das anders. Es gibt ein Publikum zweiten Grades  und – wenn es richtig gut oder richtig schlecht läuft – dritten Grades.

Mit Twitter, Livestreams, Videoaufzeichnungen, Facebook, Instagram etc. ist es heute viel leichter als früher, auch die Daheimgebliebenen zu erreichen. Vorbereitete Hashtags z.b. für Twitter und Instagram und gut sichtbare Hinweise darauf können Ihre Inhalte weiter tragen als es Ihre Stimme vermag.

Achten Sie darauf, leicht zitierbare und einprägsame Botschaften, sogenannte Soundbites, zu kreieren.

In Zeiten von Twitter und Facebook ist es damit aber auch viel wichtiger geworden, nur Witze und Worte zu benutzen, die auch ausserhalb des Kontextes keinesfalls rassistisch oder sexistisch oder sonst abstoßend wirken könnten.* Trotz dieser Anforderung noch einprägsam und erinnerungswürdig zu formulieren, ist eine hohe Kunst.

In abgeschwächter Form kennt man das Phänomen schon länger. Sind Journalisten anwesend lohnt sich das für Sie nur, wenn Sie klare, präzise und einprägsame Botschaften formuliern, die noch dazu Neuigkeitswert haben.

Ihre Botschaft soll richtig verstanden und ausserdem noch weitergetragen werden? Dann sorgen Sie dafür, dass das möglich ist.

*Einzig die Aschermittwochs- und die Büttenrede sind davon teilweise ausgenommen. Sie leben in weiten Teilen davon bestimmte Gruppen lächerlich zu machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.